Auf der ehemaligen Wasserburg, Schloss Herzford, im 14. Jahrhundert als Bollwerk der Bischöfe zu Münster gegen Lingen und die Tecklenburger angelegt, war das Geschlecht der von Loen (Lohn) als Lehensleute ansässig. Von der Burg sind noch das dreiflügelige Herrenhaus und die Brückenpfeiler erhalten. Ein ganz neues Gesicht bekam Lohne, als nach dem Ersten Weltkrieg die "Dökult" im Lohner Feld einige 1000 Hektar Sumpf- und Ödland in fruchtbaren Boden verwandelte.

Der Ortsteil Lohne ist der größte Ortsteil der Gemeinde Wietmarschen mit ca. 6.300 Einwohnern. Durch die vielen Neubaugebiete ist dieser Ortsteil in den letzten Jahren sehr stark gewachsen.
Im Jahre 1985 wurde der Marktplatz inmitten des Ortsteiles neu erstellt und großzügig gestaltet. Weiterhin ist ein Geschäftshaus entstanden. In den nächsten Jahren soll dieser Platz durch eine zusätzliche Geschäftsbebauung an Attraktivität gewinnen. Hier kann man noch in Ruhe einkaufen und einen Parkplatz finden Sie auch.


Der Brunnen aus Sandstein verleiht dem Schützenplatz eine besondere Note.

In den Jahren 1849 - 51 wurde eine eigene Kirche mit einem Dachreiter gebaut. Der Bischof von Osnabrück erteilte erst nach und nach die Erlaubnis zur Spendung der Sakramente. Getauft wurde seit 1876 und kirchliche Trauungen fanden seit 1910 statt, als Lohne Kuratie wurde. Die 1915 vom Bischof verfügte Verlegung der Vikariestelle von Schepsdorf nach Lohne war Voraussetzung für die Umwandlung der Kuratie in die selbständige Kirchengemeinde St. Antonius. Das Kirchengebäude wurde mit dem Wachsen der Gemeinde mehrfach erweitert. Im Jahre 1970 wurde es letztlich abgebrochen und durch ein neues, modernes Kirchengebäude ersetzt, das 1972 konsekriert wurde.
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