Im Jahre 1937 wurde im Moor ein Reichsarbeitsdienstlager zum Zwecke der Kultivierung des Moores errichtet. Es sollten dort ca. 10.000 junge Arbeitsdienstler und 11.000 Strafgefangene untergebracht werden.
Dieses Vorhaben wurde jedoch nach Kriegsbeginn nicht weitergeführt. Bereits im Jahre 1938 wurden die Baracken dann für die Unterbringung von überwiegend russischen Kriegsgefangenen genutzt.
Zur Geschichte der unter nationalsozialistischer Herrschaft errichteten Kriegsgefangenenlager:

Nach Kriegsende wurden diese Lager dann ausgebessert, um den immensen Flüchtlingsstrom in der Grafschaft Bentheim zu bewältigen. Es sollte einigen Flüchtlingen als erste Notunterkunft dienen.
Im Jahre 1946 bezeichnete der Kreistag das Dorf dann offiziell als Füchtenfeld ("feuchtes Feld") in Anlehnung an das feuchte Moorgebiet. Somit wuchs ein Dorf aus dem Moor. Heute ist der Ortsteil Füchtenfeld ein schmucker, gepflegter Wohnort, in dem sich alt und jung wohl fühlen können. Gerade auch in den letzten Jahren ist hier in den Neubausiedlungen eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen.
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