
Schon im 13. Jahrhundert war Wietmarschen ein beliebter Wallfahrtsort. Eine aus Holz geschnitzte und mit Eisenblech beschlagene Muttergottesstatue wurde als wundertätiges Gnadenbild verehrt. Bis heute noch wird die 1989 renovierte Wallfahrtskirche jährlich von tausenden Wallfahrern aufgesucht, um vor dem Gnadenbild "Unsere liebe Frau von Wietmarschen" zu beten. Traditionell pilgern am Sonntag vor Christi Himmelfahrt Scharen von Gläubigen jedes Jahr zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto in den Wallfahrtsort. Die mit Gold- und Silberblech beschlagene Muttergottesstatue wird während der Prozession von der Kirche in den Stiftsbusch getragen.

Die ersten Wallfahrer kamen schon im Mittelalter nach Wietmarschen und heute sind es immer noch bis zu 5.000 Menschen, die die Predigt hören. Das ganze Jahr über suchen viele Gläubige den Weg in die Wallfahrtskirche, halten an den Kapellen des Stiftsbusches inne und beten vor der Marienstatue.
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