St. Antonius Kirche Lohne

 
Nach dem Brand der Lohner Antoniuskapelle wurde 1852 die erste Kirche in Lohne errichtet. Am 01. Juni 1915 erhob Bischof Wilhelm Berning Lohne zur selbständigen Pfarrei. 1936 war die Kirche zu klein geworden und Architekt Sunder-Plaßmann aus Münster gestaltete sie um. Am 15. April 1937 weihte Bischof Wilhelm Berning das neu gestaltete Gotteshaus ein. Sie hatte keinen Turm und war in den 60er Jahren abermals für die vielen Kirchgänger zu klein geworden. 1969 entschied man sich zum Abriss und Neubau einer größeren Kirche.

Ab dem 06. August 1972 fanden in dem neuen Gotteshaus wieder regelmäßig Messen statt und am 30. September 1972 weihte Bischof Dr. Helmut Hermann Wittler diese feierlich ein. Seit 1976 hat Lohne auch einen 36,25 Meter hohen Kirchturm mit fünf Glocken. Die Statue des hl. Antonius, der um 250 in Ägypten geboren wurde und seinen ganzen Besitz verkaufte, um in der Wüste zurückgezogen im Gebet und der Betrachtung zu leben, steht am Fuß des Turmes. Zu seinen Füßen weilt ein Schwein, wonach man ihn auch als Patron der Landwirtschaft und des Viehs nennt. Weil sich um Antonius Schüler scharten und Mönchskolonien bildeten, gilt er auch als Begründer des Mönchtums in der Kirche.


 
 

 
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