Der Edith-Stein Kindergarten
"Kinder sind Gäste,
die nach dem Weg
fragen"
Edith-Stein Kindergarten
Der Edith-Stein Kindergarten öffnete 1997 seine Türen. Träger der Einrichtung ist die katholische Kirchengemeinde St. Johannes, Matthias-Rosemann-Str. 2, 49835 Wietmarschen.
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
Kindergartenleiterin: Petra Schmitz
Gruppen für 3- bis 6-jährige Kinder
Sonnenscheingruppe: Monika Heilemann, Sylvia Niehoff
Biene Maja-Gruppe: Helga Ramaker, Doris Borker
Pippi Langstrumpf-Gruppe: Anja Kolodziej, Anni Peters
Krippengruppe
Mäusegruppe: Sandra Banaszynski, Christiane Hangbers, Brigitte Schepers
Küchenkraft: Gisela Niehoff
Zwei Raumpflegerinnen
Hausmeister
Öffnungszeiten
Unser Kindergarten ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Neben den regulären Öffnungszeiten besteht in unserem Kindergarten das Angebot der Betreuung im Früh- und Spätdienst.
Frühdienst: 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr
Spätdienst: 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
12.00 Uhr bis 14.00 Uhr (inkl. kostenpflichtigem Mittagessen)
Krippengruppe: 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr
Informationen zu den einzelnen Gruppen
Bei den einzelnen Gruppen handelt es sich um altersgemischte Gruppen, in denen Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut werden. In der Krippengruppe werden Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum vollendeten 3. Lebenjahr betreut.
Eingewöhnungsgruppe
Einmal wöchentlich werden Kinder im Alter von drei Jahren in einer Eingewöhnungsgruppe in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betreut. Die Kinder können in der Gruppe ein soziales Miteinander erfahren und Freude am gemeinsamen Tun erleben. Diese Treffen finden unter der Leitung einer pädagogischen Fachkraft statt. Die Erzieherin wird dabei in ihrer Arbeit von einer Mutter unterstützt. Die Trägerschaft dieser Eingewöhnungsgruppe hat die Familienbildungsstätte Nordhorn übernommen.
Mittagstisch
Seit August 2006 gibt es im Edith-Stein Kindergarten ein neues Betreuungsangebot für Kindergarten-
kinder. Sie können von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr mit zwischenzeitlichem Mittagessen betreut werden.
Das Mittagessen ist gut und reichhaltig und wird jeden Tag frisch vom St. Matthiasstift geliefert.
Unsere Arbeit
Pädagogisches Handeln bedeutet für uns durch genaue Beobachtung, Achtung vor der Person des Kindes und das Respektieren seiner Bedürfnisse, die Entwicklung des Kindes zu unterstützen. „ Hilf mir, es selbst zu tun“ M. Montessori. Eine Voraussetzung dafür ist, dem Bedürfnis des Kindes nach Nähe, Zuwendung und Wohlbefinden nachzukommen, damit es ein positives Selbstbild und Selbstwertgefühl entwickeln kann.
Aus den vielen verschiedenen pädagogischen Ansätzen nehmen wir für uns wichtige Anregungen heraus und stellen sie für unsere Einrichtung neu und individuell zusammen. So nehmen wir beispielsweise die Erweiterung des Gruppenraumes durch neue Freiräume im Kindergartengebäude gerne an. So können sich die Kindergartenkinder auf die Spielmöglichkeiten im Gebäude und draußen auf dem Spielplatz einlassen und mit anderen Kindern, die dort spielen oder später dazu gekommen sind, Kontakt aufnehmen. Sie können Erwachsene treffen und auf neue Lernmöglichkeiten entsprechend ihren Bedürfnissen reagieren.
Eine große Bedeutung wird in unserer Einrichtung dem Spiel zugesprochen, denn das Spiel ist für die Kinder ein Lernprozess im emotionalen, sozialen, motorischen und kognitiven Bereichen. Kinder lernen notwendige Kompetenzen nebenbei - gerade ohne gezielte kognitive Lernangebote. Unsere Aufgabe ist es daher, an erster Stelle dem „ freien Spiel“ die Hauptbedeutung zu geben. Es geht uns darum, Kindern dabei zu helfen - aktiv und engagiert - , viele verschiedene Spielformen zu entdecken. Wenn Kinder die Grundlagen einer Spielfähigkeit verinnerlicht haben, können sie im freien Spiel ihre Möglichkeiten ausschöpfen und erweitern.
Um den Kindern Entscheidungsmöglichkeiten zu bieten und ihre Interessen zu berücksichtigen arbeiten wir nach den Richtlinien des situationsorientierten Ansatzes.
So wird beispielsweise mit der jeweiligen Gruppe ein aktuelles Thema erarbeitet und Anregungen der Kinder zu diesem Projekt gesammelt und verwirklicht. Eine gute Beobachtung der Kinder / der Gruppe und Flexibilität je nach Situation der Gruppe sind Voraussetzungen für ein gut erarbeitetes Projekt. Dabei wollen wir Fertigkeiten und Fähigkeiten eines jeden Kindes ganzheitlich fördern.
Der Edith-Stein Kindergarten ist in katholischer Trägerschaft. Dadurch gehört die religiöse Erziehung zu unserem Bildungsauftrag und hat einen großen Stellenwert in unserer pädagogischen Arbeit. Im Kindergarten nutzen wir verschiedene Möglichkeiten den Kindern den Glauben an Gott nahe zu bringen und sie mit den Traditionen der Kirche vertraut zu machen.
Der Kindergarten ist offen für Kinder aller Konfessionen, Glaubensgemeinschaften und Kulturen. Jedes Kind soll sich bei uns geborgen und angenommen fühlen.
Wichtige Aspekte unserer Arbeit sind
° die Stärkung der eigenen Persönlichkeit der Kinder
° Förderung der Kinder in ihren Möglichkeiten
° eine Umgebung bieten, die Kindern Geborgenheit bietet
° Vermittlung von Handlungskompetenz
° Integration der Kinder in ihre Gruppe
° Lebensfreude und Spaß erleben
° Elternarbeit
° Lernen braucht Bewegung
° Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Unsere Krippenarbeit
Grundlage für das pädagogische Handeln der Krippengruppe ist die Arbeit in den Regelkindergartengruppen, die wir nach dem kirchlichen Jahreskreis, den Jahreszeiten und unterschiedlich ausgewählten Themen ausrichten.
Wobei ein besonderer Akzent auf die altersspezifische Situation in der Krippengruppe gelegt wird.
Für das kleine Kind verändert sich in den ersten drei Lebensjahren sehr viel. Es durchläuft unterschiedliche Stufen, welche auch als "Zeitfenster" oder "sensible Phasen" bezeichnet werden. Während dieser Phasen lernt das Kind sehr leicht und spielerisch. Es lassen sich folgende Sensibilitäten bzw. Bildungsbereiche nennen, die wir in den ersten Lebensjahren beobachten können:
Dabei ist das Eine vom Anderen abhängig und es steht immer das Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt. In den ersten Lebensjahren lernt das Kind schätzungsweise bis zu 80 % über die Nachahmung.
Um den Start in der Krippengruppe zu erleichtern, findet die Eingewöhnung unter Berücksichtigung des Berliner Eingewöhnungsmodells statt. Dabei ist es uns sehr wichtig ein enges Miteinander zwischen Eltern und Erzieherinnen aufzubauen, um dann auch eine Beziehung zum Kind aufbauen zu können. Das ist die Grundlage dafür, dass das Kind sich geborgen und angenommen fühlen kann.

