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Interesse am Schöffenamt?

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In diesem Jahr findet die Wahl der Schöffinnen und Schöffen für die Geschäftsjahre 2024 – 2028 statt. Dazu muss die Gemeinde Wietmarschen insgesamt 7 Personen in eine vom Rat der Gemeinde zu beschließende Schöffenvorschlagsliste aufnehmen. Aus dieser Liste und den Listen anderer Kommunen aus dem Amtsgerichtsbezirk wählt später ein beim Amtsgericht Nordhorn gebildeter Schöffenwahlausschuss die erforderliche Anzahl von Schöffinnen und Schöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der jeweiligen Gemeinde wohnen und am 01.01.2024 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht in das Schöffenamt gewählt werden.

Schöffinnen und Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschkenntnis erwartet. Die Lebenserfahrung, die für das Schöffenamt mitzubringen ist, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Das verantwortungsvolle Amt der Schöffinen und Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden.

Schöffinnen und Schöffen sind mit den Berufsrichterinnen und Berufsrichtern gleichberechtigt. Jedes Urteil haben sie daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für ein Urteil nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben. Weitere Informationen zum Schöffenamt finden Sie im Internet auf der Seite www.schoeffenwahl.de.

Interessenten für das Schöffenamt bewerben sich bitte schriftlich bis zum 15.02.2023 bei der Gemeinde Wietmarschen.
Hier finden Sie das entsprechende Formular. Alternativ kann das Formular telefonisch (05908 9399-41) bei der Gemeinde angefordert werden.

 

Nachhaltigkeit in der Gemeinde Wietmarschen