Grußwort von Bürgermeister Alfons Eling
Das im Jahr 2004 von der Gemeinde Wietmarschen entwickelte Konzept für die Umwandlung des früheren Übungsplatzgeländes von rund 280 Hektar zum Naherholungsgebiet „Lohner Sand“ war sicherlich zunächst als Vision zu betrachten. Diese Vorstellungen der Gemeinde wurden dann auch zunächst teils kritisch und als nicht machbar belächelt.
Heute nun, nach mehr als acht Jahren, gibt es eigentlich nur Gewinner. Zunächst ist die Natur zu nennen. Die schon begonnene ökologische Umwandlung der monotonen Nadelwälder zu Mischwäldern und zu offenen Freiflächen und Heidelandschaften dient sehr deutlich der Verbesserung der Lebensbedingungen für Flora und Fauna. Zahlreiche stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten hier eine neue Chance zur Entwicklung.
Den Menschen unserer Region werden neue Perspektiven eröffnet, Wanderer und Radwanderer finden hier einen Raum zur Entspannung und Erholung.
Die Grundstückseigentümer haben die Chance genutzt, kreativ gestaltete Nutzungsverträge mit der Gemeinde für ihre Wälder zu schließen. Der sparsame Umgang mit Grund und Boden findet in diesem Naherholungsgebiet ein nachahmenswertes Beispiel. Hier erfolgt die Kompensation für Eingriffe in Natur und Landschaft durch die ökologische Aufwertung von bestehenden Waldflächen. Rund 150 Hektar Ackerflächen bleiben hierdurch der landwirtschaftlichen Nutzung erhalten.
Es bleibt noch einiges zu tun; aber bereits jetzt lässt sich feststellen, dass dieses aus meiner Sicht gelungene Musterbeispiel einer Umwandlung ehemaliger militärischer Liegenschaften möglich wurde ohne den Einsatz wesentlicher Steuermittel der Gemeinde.
Große Unterstützung bei diesem Projekt erhielten wir vom Landkreis Grafschaft Bentheim. Wir bedanken uns für eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Dort, wo bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Bundeswehrpanzer ihre Übungsrunden drehten, beleben jetzt weidende Schafe die Landschaft und Besucher können sich über blühende Heidelandschaften und eine intakte Natur erfreuen.
Alfons Eling
Bürgermeister
Für mehr Informationen zum Thema Naherholungsgebiet "Lohner Sand" steht ein Flyer im PDF-Format als Downlaod zur Verfügung:
Broschüre Naherholungsgebiet "Lohner Sand" (PDF-Format)
In unserer Gemeinde passiert vieles. Aber nehmen wir immer wahr, was uns jeden Tag geboten wird? Reisepass, Personalausweis, die Lohnsteuerkarte und der Grundsteuerbescheid sind Leistungen, die wir meist noch mit den Städten und Gemeinden verbinden. Straßenfest, Schützenfest, die Kommunalwahl oder der Tag der offenen Tür im Rathaus, auch hier erkennen wir den Bezug zu unserer Stadt oder Gemeinde. Wir gehen auf Fußwegen, fahren auf Straßen - darunter Wasserleitungen, Strom, Telefon und Kanalisation. Baugebiete, Kindergärten, Schulen, unsere Freiwillige Feuerwehr, Sportplatz, Turnhalle und das Gemeinschaftshaus, um nur einige wenige Dinge aufzuzählen. Wer kümmert sich? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und viele Bürgerinnen und Bürger, die sich in Rat und Verwaltung, in Vereinen und Initiativen, bei der Feuerwehr oder einfach so für unsere Gemeinde engagieren.
Diese Leistungen, die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, von Rat und Verwaltung, Vereinen und Initiativen erbracht werden, möchten wir gemeinsam mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Unter dem Motto „Wir kümmern uns!“ möchten wir Sie in nächster Zeit immer mal wieder darüber informieren, was bei uns geleistet wird und auch dazu anregen, sich zu engagieren. Wenn es gelingt, dass irgendwann jeder von sich sagen kann „Ich kümmere mich!“, dann ist bei uns die örtliche Gemeinschaft als Wurzel unserer Gesellschaft intakt und die Lebensqualität bestens gesichert.
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